sex tracks von microman & microschitz. remixe von ivan shopov (als drum kid) und anton beton. zur freien verfügung in hd. designed und produziert @ studio 8 wien, ottakring. mastering by pheek (archipel, berlin). veröffentlicht auf rekooda. genre: techno.
adj. 1) the best; 2) the greatest, in a certain category or universally; 3) gaddam’ phenomenal, bi-atch!
Master says, “I’m the shiznit! Hell’z yeah!”
More “urbanized” form of the shit. Basically means really, really good. Other versions include:hella cool,tight, the best.
“Damn Tony! Your new ride is the shiznit! Lemme borrow it to drive by Mya’s.”
unsere grazer freunde von rekooda haben mit dem nächsten release einen echtnen knaller in der pipe! kein geringerer als multifunktionsgenie billy barbados (aka edward) darf sich hier mit 7 tracks (3 originalversionen und 4 remixe) austoben.
in gewohnt vielschichtiger und gewitzter manier fegt barbados durch den musikalischen gemüsegarten. was dabei rauskommt wenn billy seinen kreativen impulsen folgt, kann man getrost als eigenmarke bezeichnen. electro.folk.tango.funk mit natürlichem hang zum theatralischen. die selbstironischen texte des oberbayrischen querkopfs sind dabei mindestens genauso erfrischend wie die zugrunde liegende soundkreation.
2 – Billy Barbados - Shoot the kid
3 – :edward - Im Licht
4 – Billy Barbados – Family of 5 (Kazuo Ishikawa Remix)
5 – :edward – Im Licht (Hakan Lidbo Remix)
6 – Billy Barbados – Shoot the kid (Giovanni Maria Leiste Remix)
7 – Billy Barbados – Elvis (Microman Remix) [Mehrlesen →]
myspace, facebook und co haben nicht nur ihren anfänglichen reiz verloren, sie werden auch immer bedrohlicher. die virtuelle identität läuft der realen langsam den rang ab. wir beginnen zu begreifen dass wir ein web 2.0 monster erschaffen haben und können dieses nicht mehr zähmen. die virutellen freunde nerven mit einladungen zu events oder spielchen und gehen uns mit ihren belanglosen statusmeldungen gehörig auf den sack. es wird offensichtlich dass sich ohnehin keiner für den anderen interessiert sondern die schöne neue welt nur mehr als selbstdarstellungsplattform dient.
da wir mittlerweile jeden adden werden wir förmlich zugemüllt mit videos, tracks, bildern, links, gruppen oder texten – natürlich unerwünscht und ungefiltert. darüber hinaus kann jetzt jeder unsere interessen auswerten, speichern und weitergeben. unsere bilder können öffentlich verwendet und unsere vorlieben von jedem ausgespäht und kommerziell verwertet werden. wenn wir uns für einen neuen job bewerben kann der personalchef schonmal eine digitale vorauswahl treffen und zunächst prüfen wo wir uns privat am liebstern herumtreiben, wohin wir in urlaub fahren oder welche musik wir mögen.
die falle des web 2.0 besteht in einem kommunikationsangebot welches nur allzu exhibitionistisch genutzt wird. doch wie entkommen wir diesem dillemma? es scheint kein ausweg in sicht. was bleibt ist letztlich nur die totale selbstvernichtung! wir müssen unsere virtuelle persönlichkeit töten um real weiterleben zu können.
manueller selbstmord könnte schwierig werden. mit dem abmelden machen es uns die social-network betreiber oft gar nicht so einfach. zum glück gibts nun die möglichkeit den selbstmord vollautomatisiert ablaufen zu lassen. das schöne: wir können dabei sogar live zusehen! die lösung: web 2.0 suicide machine!
der vermutlich bedeutenste track aus nullneun schafft den sprung aufs schwarze gold. der ausruf goa.goa.mpu.ja! ertönte bis in die hintersten winkel der deutschsprachigen provinz. die hallo mama ep auf tapete recordings avanciert mit hits wie hauptschule, tripmeister eder, harz for und tutanchamun zum best off des sozialkritischen elektronikkünstlers hgich.t ja!